Mit einer gemeinsamen Strategie sollen individuell passende Konzepte zur beruflichen Orientierung entwickelt werden. Daran arbeiten die allgemeinbildenden Schulen, die Schulverwaltung, die Agentur für Arbeit, die Kammern sowie die jeweiligen Träger der Angebote und Maßnahmen mit.
Der Berufsorientierungsprozess von Schülerinnen und Schülern, der durch das Kultusministerium mit der Leitperspektive „Berufliche Orientierung“ und im Schulfach „Wirtschafts-, Berufs- und Studienorientierung“ verbindlich im Schulsystem in Baden-Württemberg verankert ist, kann durch den Berufswahlordner individuell begleitet und dokumentiert werden.
Der Berufswahlordner war Kooperationsprojekt der Stadt- und Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Ravensburg, Freiburg, Ulm, Bodenseekreis, Alb-Donau-Kreis, Biberach, Emmendingen, Rottweil, Tuttlingen und Ortenau.
Mehr Informationen zum Berufswahlordner
Starke Eltern in der Beruflichen Orientierung
Der Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium oder Beruf ist eine wichtige Phase und ein prägender Schritt für Schülerinnen und Schüler. Neben der Schule spielen die Eltern eine wichtige Rolle bei diesem Prozess – sie kennen ihre Kinder, begleiten und beraten sie.
Grundlage sind Ergebnisse des Forschungsprojekts „BO4P – Stärkung der Elterneinbindung in die Berufliche Orientierung“, das in Baden-Württemberg von 2023 bis 2026 im Rahmen der Initiative Bildungsketten durchgeführt und durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert wurde.
Gemeinsam mit Schulen, dem Regionalen Übergangsmanagement und einer wissenschaftlichen Begleitung wurden praxisnahe Ansätze erprobt, um Eltern stärker in die Berufliche Orientierung einzubinden und damit den Übergang von der Schule in Ausbildung oder in weiterführende Bildungswege nachhaltig zu stärken.
Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL).