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Ausstellung zur Loverboy-Methode am Kreis-Berufsschulzentrum


Die Loverboy-Methode beschreibt eine gefährliche Form der emotionalen und psychologischen Ausnutzung, bei der Täter gezielt Vertrauen und Gefühle missbrauchen, um ihre Opfer in Abhängigkeit zu bringen Eine Ausstellung am Kreis-Berufsschulzentrum (BSZ) bot Schulklassen jetzt die Gelegenheit, sich intensiv mit den Manipulationsstrategien der sogenannten Loverboys auseinanderzusetzen. 14 Schulklassen aus der Karl-Arnold-Schule, der Matthias-Erzberger-Schule und der Gebhard-Müller-Schule nahmen das Angebot wahr.

In einem geschützten Raum in der Gebhard-Müller-Schule konnten die Schülerinnen und Schüler über die Gefahren dieser Manipulation aufgeklärt werden. Die Organisation des präventiven Angebots lag in den Händen der Schulsozialarbeiterinnen, darunter Susanne Iser, Laura Wissel, Iris Staudenraus und Bianka Schlechte. Der Verein, Brennessel e.V. unterstützte die Veranstaltung mit kostenlosen Führungen, die den Jugendlichen Einblicke in Täterstrategien, Warnsignale und Hilfsangebote boten.

Die Ausstellung trug wesentlich dazu bei, das Bewusstsein für emotionale Manipulationen, Grenzverletzungen und die Bedeutung von Selbstschutz zu stärken. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten, auf ihr Bauchgefühl zu hören und in kritischen Situationen rechtzeitig Hilfe zu suchen. Besonders hervorgehoben wurde, wie wichtig es ist, Freunde, Freundinnen und Lehrkräfte als mögliche Vertrauenspersonen einzubeziehen.

Die Ausstellung wurde von FreiJa, der Fachberatungsstelle Freiburg entwickelt. Die Bürgerstiftung Biberach übernahm die Ausleihgebühr

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