Newsletter 01/2019

THEMEN DIESER AUSGABE:

Neues Leseförderkonzept +++ Neu: Koordinatorin für Pflegeberufe +++ AV-Dual +++ Nahende Antragsfrist des Förderprogramms HSL +++ Migrationspaket +++ Arbeitsbündnis "Jugend und Beruf" +++ Teilzeitausbildung für Frauen +++ Jugendberufsagentur und Perspektivengespräche +++  Termine +++

Neues Leseförderkonzept für den LK Biberach

KiTas erhalten auf Antrag Fördergelder zum Ausbau ihres Leseförderangebotes, Grundschulen können kostenfrei Lesebotschafter zum Elternabend einladen und über Buchgeschenke kommen Kinderbücher in jeden Haushalt. Mit diesen Bausteinen startet nun das neue Kooperationsprojekt zur Leseförderung  Lesen bringt´s  im Landkreis Biberach. 

weiterlesen Leseförderung

Projektpartner sind das Regionale Bildungsbüro im Landkreis Biberach, die Stadtbücherei Biberach sowie die Bibliothek/Mediothek im Kreis-Berufsschulzentrum Biberach.
Finanziert wird das Projekt über fünf Jahre hinweg durch die Bruno-Frey-Stiftung.

Ziel des Projektes ist die Förderung der Sprach – und Lesekompetenz von Kindern
und die Förderung der Motivation der Eltern zum Vorlesen.

Kindertagesstätten erhalten auf Antrag einen finanziellen Zuschuss für die Einrichtung und den Ausbau von Lesenestern, Büchertauschregalen u.ä..
Grundschulen können kostenfrei geschulte Lesebotschafter*innen über die Stadtbücherei buchen, die bei einem Elternabend über die Wichtigkeit des Lesenlernens und Vorlesens informieren. Alle Eltern erhalten in diesem Rahmen auch ein Erstlesebuch für ihr Kind, ergänzt durch einen mehrsprachigen Flyer für Eltern.
Darüber hinaus finanziert die Bruno-Frey-Stiftung im April 2020 einen Fachtag für die Erzieherinnen zu diesem Thema.
Die Verteilung eines altersgerechten Kinderbuches bei der Einschulungsuntersuchung durch das Kreisgesundheitsamt hat sich bewährt und wird beibehalten.

Lesen bringt´s  knüpft nahtlos an das Bundesprogramm Lesestart an. Im Idealfall erhalten damit im Landkreis Biberach alle Kinder und deren Eltern zwischen dem 1. und 7. Lebensjahr, fünf Buchsets zur Förderung der Lese- und Vorlesemotivation. So kommen Kinderbücher in jeden Haushalt - und das unabhängig von familiärer sozialer Struktur oder Bildungsaffinität.

Zum Antrag
Weitere Informationen
Kontakt: Regionales Bildungsbüro Landkreis Biberach, Katharina Jehle, Tel.: 07351 52-7119
E-Mail: bildungsbuero(at)biberach.de

Neu: Koordination der Pflegeausbildung für den Landkreis Biberach

Seit September hat der Landkreis Biberach eine Pflegekoordinatorin.
Mirjam Popp unterstützt die Ausbildungsträger sowie die Pflegeschulen in der Planung der praktischen Ausbildung nach dem Pflegeberufereformgesetz. Neben dem Aufbau und der Weiterentwicklung von Kooperationen zwischen allen an der Ausbildung beteiligten Akteuren, 
erarbeitet sie einen Rotationsplan, der für einen organisierten Ausbildungsverlauf im praktischen Teil der Ausbildung notwendig ist.

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2020 startet die neue, EU weit anerkannte, generalisierte Pflegeausbildung.
In der neuen Ausbildung wird es allen Auszubildenden ermöglicht, in verschiedenen Versorgungsbereichen zu arbeiten (ambulante Pflege, stationäre Akutpflege, stationäre Langzeitpflege, Kinderheilkunde, psychiatrische Versorgung, …).
Diese Neuerung fordert eine zentrale Planung und enge Kooperation zwischen allen an der Pflegeausbildung beteiligten Akteuren, denn die wenigen vorhandenen Praxisplätze müssen möglichst effektiv auf alle Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler verteilt werden, damit sie ihren Abschluss zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann realisieren können. Aus diesem Grund hat sich der Landkreis Biberach für die Neuschaffung dieser Koordinationsstelle zum 15. September entschieden. Mirjam Popp ist gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Weiterbildung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Seit 2005 arbeitet sie in den verschiedensten Bereichen der Alten- und Krankenpflege und sieht es als Bereicherung, dass Auszubildende zukünftig schon in der Ausbildung sehen, wie unterschiedlich und vielseitig die einzelnen Versorgungsbereiche sind.

Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual) an Kilian-von-Steiner-Schule

LAUPHEIM: Seit dem Schuljahr 2019/2020 hat die Kilian-von Steiner-Schule neu den Bildungsgang Ausbildungsvorbereitung dual mit einer Klasse eingerichtet. Ziel ist die Vorbereitung berufsschulpflichtiger Jugendlicher auf den Übergang in eine Berufsausbildung. Deshalb lernen die Jugendlichen mit hohem Praxisbezug in der Schule und an regelmäßigen festen Praktikumstagen im Betrieb gezielt die Berufs- und Arbeitswelt kennen. Flyer

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Berufsschulpflichtige Jugendliche, die nach der allgemeinen Schulpflicht noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, können in AVdual ihre Allgemeinbildung vertiefen und mit Prüfung einen dem Hauptschulabschluss entsprechenden Bildungsabschluss erwerben oder verbessern. In der Schule werden berufsbezogene und fachübergreifende Kompetenzen in Lernfeldprojekten erarbeitet. Der Unterricht erfolgt in niveaubezogenen Lerngruppen, der Schwerpunkt liegt auf handlungsorientiertem selbst gesteuertem Lernen. Ein hoher Praxisbezug, Profilangebote an der Schule und Betriebspraktika bereiten auf den Übergang in den Beruf vor. Ein AVdual-Begleiter/AVdual-Begleiterin unterstützt die Jugendlichen und ist Ansprechpartner für Jugendliche, Eltern und Betrieb. 

Aktuell wird AVdual im Rahmen des Modellvorhabens "Übergang Schule Beruf" des Landes Baden-Württemberg in 21 Landkreisen vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert.

 

 

 

Förderprogramm HSL

Das Land Baden-Württemberg fördert schulbegleitende Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfen (HSL) für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an zusätzlicher Sprachförderung, insbesondere für SchülerInnen mit Migrationshintergrund. Die erste Antragsfrist endet am 30. November.

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Zielgruppe
- SchülerInnen an Grundschulen, Klassenstufen 5 und 6 der Werkreal-/Hauptschulen, der Gemeinschaftsschulen, der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.
- SchülerInnen anderer Klassenstufen, wenn sie in eine Vorbereitungsklasse oder einen Vorbereitungskurs aufgenommen oder sog. Seiteneinsteiger (aus dem Ausland zugezogen) sind.
- SchülerInnen anderer Schularten, sofern sie Seiteneinsteiger oder in Vorbereitungsklassen*) sind. Wie wird gefördert?


- Der Zuschuss des Kultusministeriums wird als Festbetrag für Fördergruppen gewährt.
- Eine Fördergruppe besteht aus 3 bis 7 förderberechtigten SchülerInnen einer Schule.
- Die Zuschusshöhe beträgt abgestuft nach Förderumfang
      max. 700 € je Fördermaßnahme von 54 bis 79 Zeitstunden
      max. 850 € je Fördermaßnahme von 80 bis 119 Zeitstunden
      max. 1.000 € je Fördermaßnahme von mehr als 119 Zeitstunden
      max. 350 € für Fördergruppen, die später (bis zum 1. Februar) gebildet werden

Antragstellung 
Die L-Bank ist vom Kultusministerium mit der Abwicklung des Förderverfahrens beauftragt. Der Antrag wird bei der L-Bank gestellt.
Auf der Homepage der L-Bank sind sämtliche für das Förderverfahren notwendige Unterlagen abrufbar.
https://www.l-bank.de/produkte/finanzhilfen/hsl.html    

Kurzübersicht Migrationspaket

Mit dem Migrationspaket wurden insgesamt acht Gesetze verabschiedet, die die Beschäftigung und Ausbildung Geflüchteter sowie die Erwerbsmigration betreffen.

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Mit dem Migrationspaket wurden insgesamt acht Gesetze verabschiedet, die die Beschäftigung und Ausbildung Geflüchteter sowie die Erwerbsmigration betreffen.

Neben dem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz werden u.a. Lücken in der Förderung für Geflüchtete in Ausbildung und Beschäftigung geschlossen, aber auch neue Regelungen für die Ausbildungsduldung erlassen. Überblick über die wesentlichen Änderungen, die sich für die Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten ab Inkrafttreten der Gesetze zum 01.01.2020 ergeben. Infos hier

Arbeitsbündnis "Jugend und Beruf" erweitert Kooperation

Foto Landratsamt Biberach: Kooperationspartner

Die Kooperation von Jobcenter, Agentur für Arbeit und Jugendamt wird im Rahmen des Arbeitsbündnisses "Jugend und Beruf" um die zwei neuen Partner Schule und Bildungsbüro erweitert. Die Jugendberufsagentur verknüpft die Angebote der einzelnen Träger sinnvoll miteinander. Die Hilfe für die Jugendlichen kann so effektiver und auch wirtschaftlicher gestaltet werden.

weiterlesen Kooperation Arbeitsbündnis

Die Zusammenarbeit der Partner in der Jugendberufsagentur wird nun um eine weitere Kooperation mit den allgemeinbildenden sowie auch den beruflichen Schulen und dem regionalen Bildungsbüro des Landkreises Biberach ergänzt. Gemeinsam verfolgen die Partner durch Bündelung der Kompetenzen das Ziel, durch präventive und systematisch aufeinander abgestimmte Unterstützungsangebote zu erreichen, dass die jungen Menschen ein hohes Maß an individueller Berufswahlkompetenz erreichen.

Durch das neu geschaffene Angebot des Perspektivengesprächs sollen zukünftig gemeinsam mit den neuen Kooperationspartnern Brüche in der Bildungsbiografie, sowie Ausbildungs- und Studienabbrüche der jungen Menschen verhindert und die Schnittstelle zwischen Schule und Beruf im Rahmen der Jugendberufsagentur minimiert werden.

MEHR im Beitrag PERSPEKTIVENGESPRÄCH

Infopapier zur Teilzeitausbildung für Frauen

Frauen mit Fluchthintergrund, die eine eigene Familie haben, fehlt häufig das soziale Netzwerk in Deutschland, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Um sie als Auszubildende für Ihren Betrieb zu gewinnen, können sie beispielsweise eine Ausbildung in Teilzeit absolvieren.

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Das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge hat hierzu umfassende Informationen zusammengestellt. Welche Modelle es gibt und welche Schritte es bei der Beantragung zu berücksichtigen gibt, erfahren Sie hier.
https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/wp-content/uploads/2019/04/190417_TZA-Infoblatt.pdf 

Jugendberufsagentur und Perspektivengespräch

Bei Schulabsentismus und möglicher Unkenntnis über lokale und regionale Hilfsangebote können für den Jugendlichen Warteschleifen oder drohende Jugendarbeitslosigkeit entstehen, die einen Bruch in der dauerhaften beruflichen Integration der Jugendlichen bedeuten können. Flyer

Um dies zu verhindern wurde das Perspektivengespräch bei der Jugendberufsagentur eingerichtet.

weiterlesen Perspektivengespräch

Im Perspektivengespräch werden von der Jugendberufsagentur, ausgehend von der individuellen Situation des Jugendlichen, mögliche schulische/berufliche Perspektiven für den Jugendlichen entwickelt. Die Ergebnisse werden federführend auf einen Ansprechpartner übertragen, der dann die Erziehungsberechtigten und Jugendlichen informiert und gegebenenfalls auch entsprechend bei der Umsetzung begleitet.

Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit der beteiligten Fachkräfte ist ein Austausch über die Situation des Jugendlichen im Rahmen des Datenschutzgesetzes.
Daher fordert das Kreisjugendamt als Koordinationsstelle des Perspektivengesprächs eine Schweigepflichtsentbindung und eine Einwilligungserklärung an.

Die Anmeldung kann von Fachdiensten, Schulen oder dem Jugendlichen ausgehen.
Das Kreisjugendamt informiert die betreffenden Fachdienste und priorisiert Anmeldungen für das Perspektivengespräch.

Kontakt:
Landratsamt Biberach
Kreisjugendamt
Rollinstraße 18
88400 Biberach
E-Mail: info-jugendhilfe(at)biberach.de

Termine +++ Termine +++ Termine

 14., 21. und 28.11.2019, 18 - 19.30 Uhr
Workshop im Bereich Grundbildung: "Rechnen im Alltag", MGH Biberach

25.11.2019, 19 Uhr
Nacht der lebenden Bücher, Stadtbücherei Biberach

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Kontakt

Bildungsbüro Biberach

Rollinstr. 9
88400 Biberach

Telefon: 07351 52-6303
bildungsbuero(at)biberach.de