Newsletter 02/2022

THEMEN DIESER AUSGABE

+++Beschulung von ukrainischen Schüler:innen  +++ Schülerzahlen an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen im Landkreis Biberach +++ Perspekivengespräche +++ Neues im Ausbildungsverbund +++ Termine

Beschulung von ukrainischen Schüer:innen

An den allgemeinbildenden Schulen des Landkreises sind derzeit 279 Schüler:innen aus der Ukraine angemeldet. Diese werden überwiegend in einer der 28 s.g. Vorbereitungsklassen (VKL) unterrichtet, die an nunmehr 37 Schulen eingerichtet worden sind.

Hier erhalten die Schüler:innen zunächst eine intensive Sprachförderung und werden auf den Wechsel in eine reguläre Klasse vorbereitet.

40 jugendliche Ukrainer:innen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren besuchen darüber hinaus einer der fünf Vorbereitungsklassen an den Beruflichen Schulen des Landkreises.

Schülerzahlen an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen im Landkreis Biberach

Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen im Landkreis ist erneut gestiegen von 21.347 auf 21.805 (+2,15%). Die Anzahl der Grundschüler*innen ist um 250 auf 8.071 (+3,2%) ebenfalls gestiegen. Die Anzahl der Einschulungen ist dagegen nahezu gleichgeblieben. Während die Gymnasien (4.651) einen leichten Rückgang verzeichnen (-0,8%) und die Schülerzahl an Gemeinschaftsschulen nur leicht zunahm (+0,6% auf 2.116) erfreuen sich die Realschulen mit insgesamt 4.900 Schülerinnen und Schülern (+2,3%) großer Beliebtheit. Bereits zum zweiten Mal in Folge nehmen die Schülerzahlen an den Haupt-/ und Werkrealschulen wieder zu. Die Steigerung beträgt 4,7% und liegt bei 1.050 Schülerinnen und Schülern.

An den beruflichen Schulen im Landkreis Biberach ist die Anzahl der Schülerinnen und Schüler leicht gesunken (-0,2%). Es besuchen insgesamt 7.833 Schülerinnen und Schüler das Berufsschulzentrum in Biberach, Laupheim und Riedlingen, einschließlich dem Kreisgymnasium Riedlingen und der Schwarzbach-Schule in Biberach.

Perspektivengespräche

Seit 2018 finden im Landkreis Biberach Perspektivengespräche statt. Die Perspektiven sollen gefunden werden für junge Menschen bis 24, denen der Übergang von Schule zu Ausbildung und Beruf nicht gelingt. Fachkräfte aus Agentur für Arbeit, Jobcenter, Jugendamt, Bildungsbüro und Staatlichem Schulamt entwickeln mit ihrer Expertise mögliche Wege. Unterstützt werden sie dabei zum Beispiel durch Schulsozialarbeiter:innen, Lehrer:innen, Therapeut:innen, Streetworker:innen, Jugendhilfemitarbeiter: innen. Eltern und junger Mensch sind an diesem Schritt noch nicht beteiligt. Möglich ist dies durch eine Schweigepflichtentbindung (SPE) der Sorgeberechtigten und des jungen Menschen. Anmelden kann das Gespräch grundsätzlich jede:r, wenn die SPE vorliegt. Ein Anmeldeprotokoll gibt Hinweise, welche Informationen notwendig sind. Es finden in der Regel zwei Termine statt, um prüfen zu können, ob der besprochene Weg möglich ist. Die Fachgespräche finden per Videokonferenz statt und dauern 30-45 Minuten.

Die aktuelle SPE kann unter jugendberufsagentur.jugendamt(at)biberach.de angefordert werden. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.

Neues im Ausbildungsverbund

Die letzten Auszubildenden der bisherigen Ausbildungen (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) konnten ihre Ausbildung diesen Sommer beenden. Fortan sind im Landkreis Biberach alle drei Ausbildungsjahrgänge mit Auszubildenden der generalisierten Pflegeausbildung belegt. Im Ausbildungsverbund absolvieren derzeit 218 Personen diese Ausbildung. Unsere angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner befinden sich im Alter zwischen 16 und 57 Jahren, das Durchschnittsalter liegt derzeit bei 28 Jahren.  

27.10.2022 Sensibilisierung mal anders - Online-Veranstaltung zum Thema "Geringe Literalität“"

Haben Sie manchmal Kontakt mit Menschen, denen das Ausfüllen von Formularen oder das Befolgen von schriftlichen Arbeitsanweisungen Schwierigkeiten bereitet? Über Ursachen und Handlungsmöglichkeiten möchte das Stadtteilhaus Gaisental und seine Kooperationspartner gemeinsam mit der Fachstelle für Grundbildung und Alphabetisierung im Rahmen einer Online-Veranstaltung informieren. Neben einer Definition von „funktionalem Analphabetismus" werden in der Schulung von Frau Stadler die Größenordnung und Ursachen des Phänomens thematisiert sowie Hilfsangebote aufgezeigt. Auch erfahren Sie im Rahmen dieser Veranstaltung mehr über Lese- und Schreibangebote in Biberach, Ulm und Ehingen.

Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 27. Oktober 2022 um 10:00-11:45 Uhr über die Plattform Zoom statt. Den entsprechenden Link erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung bis zum 26. Oktober unter: angelika.rosewich(at)stadtteilhaus-gaisental.de

11. November 2022: Ausbildungsmesse "Arbeit ist Zukunft - informiere dich jetzt!"

Am Freitag, 11. November 2022 findet von 8 bis 16 Uhr die Ausbildungsmesse "Arbeit ist Zukunft - informiere Dich jetzt!" statt. Zahlreiche Ausbildungsbetriebe und Bildungseinrichtungen der Region werden vor Ort sein. Weitere Infos unter Arbeit-ist-Zukunft.de